Honig-Rosmarin Macarons

Volle Macaron-Motivation!!! Am Wochenende war ich bei meiner besten und fantastischsten Freundin in Bielfeld. Für den Samstag stand ein Macaron-Kurs für Anfänger auf dem Plan, den wir gebucht hatten. Sie hatte Macarons noch nie ausprobiert und ich eher mit mäßigem Erfolg – ca. ein Drittel meiner bisherigen Versuche waren erfolgreich. Gut, zugegebenermaßen hab ich vielleicht auch ein bisschen zu viel herumexperimentiert anstatt mich ganz strikt an das Rezept zu halten.
Im Kurs wurden fünf verschiedene Varianten hergestellt und danach natürlich auch probiert : )
Wir fanden, dass wir uns auf jeden Fall gut geschlagen haben. Unsere Macaronschalen sahen super aus. Man waren wir stolz! Schon während wir in der Bäckerstube standen, hatten wir Lust noch weitere Varianten auszuprobieren. Als ich Sonntag wieder zu Hause, war gab es kein Halten mehr. Ein paar Zutaten waren noch im Haus, also ging es sofort los die erste Idee umzusetzen – diese Honig-Rosmarin Macarons. Den Rosmarin habe ich sogar aus dem eigenen Garten – frischer geht’s nicht.

Rezept für ca. 24 Macarons

  • 90g gemahlene Mandeln
  • 130g Puderzucker
  • 72g Eiweiß
  • 40g Zucker
  • Prise Salz
  • gelbe Lebensmittelfarbe (+ evtl. ein winziger Tropfen rot)
  • 100g weiße Kuvertüre
  • 75g Sahne
  • 1 großer Zweig Rosmarin
  • 1 EL Honig

Die Mandeln und den Puderzucker mischen und sieben.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen. Wenn es halb-steif ist, die Lebensmittelfarbe (Ich verwende Gelfarben) hinzugeben und weiter schlagen.

Die Mandel-Puderzucker Mischung nach und nach unterrühren – per Hand, nicht mit dem Mixer! Der Teig ist fertig, wenn er vom Spatel tropft und sich die herunter getropfte Masse wieder mit der restlichen Masse in der Schüssel verbindet. Je länger man rührt, desto flüssiger wird der Teig.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle geben (ca. 8-10mm) und Kreise auf ein Blech mit Backpapier oder eine Silikonmatte spritzen. Ich habe mir dafür Kreise auf Papier ausgedruckt, welches ich unter das Backpapier schiebe. Das hilft, damit die Kreise gleich groß werden. Zum Backen ziehe ich es dann wieder raus.

Das Blech auf die Arbeitsplatte schlagen, damit sich Luftblasen lösen. Nun die Macarons ca. 30min trocknen lassen, bis sich ein Häutchen auf der Oberfläche gebildet hat, über welches man mit dem Finger streichen kann, ohne dass Teig kleben bleibt.

Den Backofen auf 145° Umluft vorheizen. Die Macarons dann ca. 13 Minuten backen. Jeder Backofen ist anders. Daher kann es hier zu Abweichungen kommen. Die Macaronschalen anschließend auskühlen lassen.

Die Füllung kann vorbereitet werden während die Macarons trocknen. Für die Füllung die Kuvertüre klein hacken und in eine Schüssel geben. Den Esslöffel Honig zur Sckokolade geben. Die Sahne zusammen mit den Rosmarin Blättchen kurz aufkochen und ein paar Minuten ziehen lassen. Dann erneut aufkochen und die Sahne durch ein Sieb auf die Schokolade gießen. Kurz warten und dann verrühren, bis sich die Schokolade komplett gelöst hat. Nach Belieben weiße Lebensmittelfarbe hinzufügen, um die Ganache aufzuhellen und diese dann kühl stellen.

Wenn die Macaronschalen ausgekühlt sind, die Ganache etwas aufschlagen. Dann in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf die Macaronschalen spritzen. Jeweils eine weitere Macaronschale vorsichtig darauf setzen. Die fertigen Macarons im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann versuchen nicht alle auf einmal zu essen ;

Bisher hatte ich die italienische Version der Macaronschalen ausprobiert. Im Kurs habe ich die etwas schnellere französische Methode kennengelernt, die ich auch für diese Macarons verwendet habe. Ich denke, ich werde mit beiden Methoden ein bisschen weiter herumprobieren. Am hilfreichsten war es, die richtige Konsistenz der Macaronage mal live zu sehen. Das ist einfach 1000x besser als sich Beschreibungen durchzulesen.

Die neue Kreation wurde natürlich abends noch probiert – und definitiv für gut befunden. Mit voller Motivation wird diese Woche weiter produziert. Und da Ostern ist, habe ich doch eine gute Ausrede und kleine Mitbringsel zugleich – wenn ich sie lange genug vor dem Mann verstecken kann. Auch das passt gut zu Ostern : )

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