Sommerliche Beerentorte

Meine Schwiegermama hat im Sommer Geburtstag. Zum Kaffeetrinken habe ich dieses Jahr natürlich auch gerne etwas beigesteuert. Das Wetter spielte mit und wir hatten einen schönen Tag auf der Terrasse. Zuerst gab es Kaffee und Kuchen. Später wurde noch gegrillt. Wir haben uns später mit runden Bäuchen nach Hause geschleppt : )
Aufgrund der sommerlichen Temperaturen hatte ich die Torte eher leicht – also auf Joghurt-Basis – und auf jeden Fall fruchtig geplant. Ein Bild vom Anschnitt konnte ich leider nicht machen, weil nicht mal ein Stück übrig geblieben ist. Aber das spricht ja für die Torte. Sie besteht aus lockeren Böden, einer Joghurt-Sahne Creme mit Schmand, frischen Beeren und einer Beerenmousse. Ich glaube, der Cousin meines Mannes hat drei Stücke verdrückt. Haha. Stärkste Nachback-Empfehlung würde ich sagen!

Rezept für eine Ø22cm Torte

  • Böden
  • 5 Eier
  • 180g + 60g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Prise Salz
  • 95g Öl
  • 240g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 150g Milch
  • Creme
  • 400g Schmand
  • 400g griechischer Joghurt
  • 400g Sahne
  • 175g Zucker
  • 25g Vanillezucker
  • 2 EL Vanillepaste
  • 6 Blätter
  • 25g Cassis Sirup
  • Füllung
  • 300g + 130g gemischte Beeren
  • 100g Sahne
  • 25g Zucker
  • 1 Blatt Gelatine
  • Spritzer Limettensaft

Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Dabei 180g Zucker einrieseln lassen.
Die Eigelbe mit 60g Zucker und dem Vanilleextrakt schaumig schlagen. Das Öl unterschlagen. Mehl und Backpulver vermischen. Die Mischung in 2 Portionen abwechselnd kurz unterrühren. Abschließend den Eischnee vorsichtig unterheben. Den Teig in 2-3 Backformen aufteilen und ca. 20 Minuten backen. Die Böden etwas abkühlen lassen und schließlich aus den Formen lösen. (Der Teig ergab bei mir 2 dickere und einen dünnen Boden. Die beiden dickeren habe ich für die Torte verwendet. Aus dem dünnen habe ich Kreise für kleinere Törtchen ausgestochen.)

Für die Beeren-Mousse Kugeln, die später in die obere Schicht kommen 1 Blatt Gelatine einweichen lassen. 130g Beeren pürieren und mit 25g Zucker und einem Spritzer Limettensaft erhitzen. Die Gelatine darin auflösen. 100g Sahne steif schlagen und unterheben, wenn die Beerenmasse ausreichend abgekühlt ist. Die Beerensahne in die Vertiefungen einer Silikonform geben (bei mir waren es ca. 15 kleine Kugeln) und einfrieren.

Für die Joghurtcreme 6 Blätter Gelatine einweichen lassen. Die Sahne steif schlagen. Schmand mit Joghurt, Zucker, Vanillezucker, Vanillepaste und Johannisbeersirup (=Cassis) glatt rühren. Die Gelatine in einem kleinen Topf erhitzen, so dass sie sich auflöst. Den Topf vom Herd nehmen. 3-4 EL der Joghurtcreme in den Topf geben und zum Angleichen mit der Gelatine verrühren. Anschließend alles in die restliche Joghurtcreme einrühren. Die Sahne unterheben.

Die Torte wird zusammengebaut, wenn die Creme zu gelieren beginnt. Einen Tortenboden auf einen Teller legen und einen Tortenring darum platzieren. Etwas Joghurtcreme auf den Boden geben und die frischen Beeren darauf verteilen (die Erdbeeren habe ich zuvor in kleinere Stücke geschnitten, die anderen Früchte blieben ganz). Die Beeren mit Creme bedecken und den zweiten Boden auflegen. Die Beeren-Mousse Kugeln gefroren aus der Form drücken und auf dem Tortenboden verteilen. Diese ebenfalls mit Joghurtcreme bedecken und die Creme glatt streichen. Die Torte im Kühlschrank (am besten über Nacht) fest werden lassen. Am nächsten Tag den Tortenring vorsichtig lösen.

Für den roten Drip habe ich ein Päckchen roten Tortenguss mit etwa der Hälfte der angegebenen Flüssigkeit angerührt. Auch hier habe ich noch einen Schluck Cassis-Sirup hinzugefügt. Im Nachhinein würde ich sagen, man könnte ruhig ein wenig mehr Flüssigkeit verwenden. Und man darf den richtigen Zeitpunkt zum Auftragen nicht verpassen. Ich habe etwas zu lange gewartet, daher war er schon relativ fest.

Die Torte war wirklich super lecker und hat viel Lob geerntet. Bis auf ein, zwei kleinere äußerliche Makel bin ich auch sehr zufrieden mit ihr und würde sie definitiv wieder backen. Obwohl sie auf dem Tortenteller recht mächtig wirkte und auch einiges an Gewicht aufbrachte, lag sie gar nicht schwer im Magen. Ganz im Gegenteil. Sie schmeckte einfach nach Sommer, frischen Früchten und meeeeeeeeehr.

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