Torten-Advent: klitzekleines Schoko-Apfel-Ahorn Törtchen

Torten-Advent die II. Heute gibt es nur ein gaaanz klitzekleines Törtchen. Weil es aber soooo lecker war, habe ich unten die Umrechnungen für größere Versionen angegeben. Das zweite Advents-Törtchen besteht aus Brownie-Böden, einer Bratapfel-Füllung und einer Ahorncreme. In der Ahorncreme steckt Ahornbutter. Diese habe ich zum ersten Mal probiert. Sie hat eine recht feste Konsistenz und schmeckt wunderbar süß nach Ahorn. Da musste ich mir natürlich etwas einfallen lassen, um sie in einem Törtchen zu verwenden : )

Wie steht es inzwischen mit der Weihnachtsstimmung? Geschenke-technisch wird es wohl eine Punktlandung dieses Jahr. Dafür haben wir bereits in vollen Zügen Weihnachtsplätzchen genossen. Vielleicht müssen wir am Wochenende sogar nochmal nachlegen, sonst sitzen wir an Weihnachten selbst auf dem Trockenen. Das geht natürlich gar nicht.
Um die Weihnachtsstimmung noch ein wenig anzuheizen, habe ich gestern beschlossen mich standesgemäß mit der Lieblings-Weihnachtsserie meiner Jugend (oh Gott, wie das klingt) vorzubereiten. Das Märchen „Prinzessin Fantaghiro“. Kennt das noch jemand? Natürlich handelt es sich im Grunde um eine Liebesgeschichte, mittendrin die Prinzessin, gute und böse Hexen und viele Abenteuer. So genieße ich den Weihnachts-Countdown. Ich hoffe, ihr habt ebenso viel Spaß mit euren Weihnachtstraditionen… und mit dem ein oder anderen Törtchen natürlich.

Rezept für ein Ø10cm Törtchen

  • Böden
  • 50g dunkle Kuvertüre
  • 60g Butter
  • 0,5 Tonkabohne
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Ei
  • 45g Zucker
  • 10g Kakao
  • 1TL Backpulver
  • 75g Mehl
  • Prise Salz
  • Apfelfüllung
  • 1 Apfel
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1,5 Blätter Gelatine
  • 1 Schuss (ca. 1 -2 EL) Sherry
  • Ahorncreme
  • 30g Ahornbutter
  • 100g Mascarpone
  • 1 EL Puderzucker

Für die Böden die Schokolade in kleine Stücke hacken und gemeinsam mit der Butter schmelzen. Vanilleextrakt und eine halbe Tonkabohne gerieben hinzufügen. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ei und Zucker mehrere Minuten miteinander schaumig schlagen. Mehl, Salz, Kakao und Backpulver mischen, sieben und in 2 Portionen unter die Ei-Mischung schlagen. Danach die Schoko-Butter Mischung hinzugeben und unterrühren. Den Teig in eine gefettete Form geben und ca.30 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen nach ca. 10 Minuten aus der Form lösen, abkühlen lassen und erst danach in 3 Böden schneiden.

Für die Apfelfüllung den Apfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen lassen. Die Apfelstückchen mit Zucker und Zimt anbraten, bis sie weich sind. Den Sherry hinzugeben und verdampfen lassen. Danach den Topf oder die Pfanne vom Herd nehmen und die eingeweichte Gelatine in den heißen Apfelstückchen auflösen. Die Mischung abkühlen lassen.

Meine Ahornbutter war ziemlich fest. Daher habe ich für die Creme die Ahornbutter mit 30g Mascarpone in einen Topf gegeben und sie etwas verflüssigt, bis sich Ahornbutter und Mascarpone gut vermischen ließen. Die Mischung anschließend mit der restlichen Mascarpone mischen und mit (höchstens) einem Esslöffel Puderzucker nachsüßen. Die Mischung aufschlagen und bis zur Zusammensetzung der Torte kalt stellen.

Der Aufbau des Törtchens ist ganz einfach. Einen der 3 Böden auf einen Teller legen. Die Hälfte der Ahorncreme mit einem Löffel großzügig darauf verteilen. Die Hälfte der Apfelmischung darauf geben. Einen zweiten Boden auflegen und genauso mit der restlichen Creme und den restlichen Äpfeln verfahren. Den dritten Boden als Deckel auflegen. Nach Belieben dekorieren (z.B. mit Puderzucker und Apfelchips).

Ich fand das Mini-Törtchen wirklich lecker. Da es keinen besonderen Anlass gab, abgesehen davon, dass ich die Ahornbutter unbedingt ausprobieren wollte, ist es zu dieser Mini-Version gekommen. Für größere Torten gelten ungefähr folgende Umrechnungen:
15cm Torte: Rezept x2
18cm Torte: Rezept x3
20cm Torte: Rezept x4
22cm Torte: Rezept x5

Gerade überlege ich, ob ich das Rezept nicht in eine Cupcake-Version umändern könnte. Das wäre doch etwas für den Anfang des Jahres. Andererseits stehen da auch erstmal zwei Geburtstagstorten an, auf die ich mich freue. Ich werde in meinem Kopf noch ein wenig Zutaten jonglieren. Aber diese Kombination hier wird bestimmt nochmal aufgegriffen ; )

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