Olivenöl-Tonka Kuchen

Olivenöl in Kuchen – klingt etwas abgefahren, oder? Find ich auf jeden Fall auch. Und trotzdem ist es ganz schnell auf meiner to-do Liste gelandet, als ich das erste Mal davon gehört habe. Gut, jetzt dauert es bei mir immer etwas bis die to-do Listen dann auch tatsächlich abgearbeitet werden. Aber heute habe ich es endlich geschafft. Nach fünftägigem Backentzug konnte ich heute nicht widerstehen – zumindest etwas kleines ganz Schnelles musste es sein. Und das war es dann auch. Der heutige Blogeintrag wird somit zum echten Quickie. Der Kuchen hat inklusive 33 Minuten Backzeit keine Stunde gedauert. Eine weitere Stunde für Aufbau und Fotos und nun der Eintrag – ja ok, das hat jetzt eher eineinhalb Stunden gedauert. Trotzdem – so schnell habe ich wohl noch kein Rezept online gestellt. Nach meiner Durststrecke habe ich da aber heute einfach Lust drauf, mal wieder etwas fertigzustellen.
Der Kuchen ist übrigens unfassbar locker und fluffig und ich finde, der Olivenöl-Geschmack ist einfach mal etwas anderes. Mir persönlich schmeckt er wirklich gut. Mal sehen was der Testesser sagt, wenn er nach Hause kommt. Kombiniert habe ich das Olivenöl mit Vanillezucker und Tonkabohne. Lecker! Und da er so locker und saftig ist, finde ich, dass er auch keine Creme oder sonstige Toppings braucht – etwas Puderzucker ist einfach perfekt. Insgesamt bin ich heute sehr happy mit dem Ergebnis – ein super schneller, einfacher, leckerer Kuchen, der dennoch etwas außergewöhnlich ist. Das trifft genau meinen Geschmack. Vielleicht ja auch deinen ; )

Rezept für eine kleine 1L Kastenform

  • 2 Eier
  • 75g Zucker
  • 45g Vanillezucker
  • 100g Olivenöl
  • 1 Tonkabohne
  • 45g saure Sahne
  • 30g Schmand
  • 150g Mehl
  • Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 0,5 TL Natron

Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine kleine Kastenform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen (Das hilft beim Stürzen des Kuchens. Es geht aber auch ohne.). Die Eier mit den beiden Zuckersorten mehrere Minuten schaumig schlagen. Das Olivenöl langsam dazu gießen und unterschlagen. Eine Tonkabohne fein reiben und ebenfalls unterheben. Die saure Sahne und den Schmand einrühren (Hier habe ich ehrlich gesagt einfach genommen, was noch im Kühlschrank übrig war. Es funktioniert auch eins von beiden. Griechischer Joghurt wäre als Alternative auch denkbar.) Mehl, Salz, Backpulver und Natron mischen. Die Mischung zum restlichen Teig sieben und kurz unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Form geben und ca. 33 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Den Kuchen 10 Minuten in der Form lassen, anschließend stürzen und weiter abkühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker dekorieren.

Einfacher geht’s nicht, oder? Hach, das hat gut getan heute. Manchmal geht nichts über ein Stückchen einfachen, saftigen Kastenkuchen. Morgen ist schon Freitag. Hoffentlich schaffe ich es am Wochenende, den Blog ein wenig weiter zu füllen. Ich habe noch so viele tolle Rezepte und Fotos, die ich unbedingt festhalten möchte. Außerdem schmiede ich schon wieder Tortenpläne für liebe Leute. Ich möchte auch ein paar neue Sachen ausprobieren – z.B. eine kleine Figur aus Fondant modellieren und eine vegane Torte. Das wird alles spannend. Mal sehen, ob es gelingt oder ich eher improvisieren muss. Ich gönne mir jetzt noch ein Stückchen Kuchen : )

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