Earl Grey Kekse

Manchmal bleibt einem wohl nichts übrig, als abzuwarten und Tee zu trinken – so wie im Moment. Aber man kann es sich ja wenigstens angenehm gestalten. Und so habe ich den Tee einfach in Keksen versteckt. Wenn man diese futtert, kann man also ganz einfach behaupten dies sei eine Version des Abwarten und Tee-Trinkens. Außer Earl-Grey Tee darf auch noch etwas weiße Schokolade mitmischen. Yummy!
Außerdem ist das Backen an sich doch auch eine ganz gute Beschäftigung. Es ist echt ungewohnt, so viel zu Hause zu sein. Ich arbeite zwar zu Hause, aber das ist natürlich ganz anders als normalerweise. Ein bisschen verloren fühlt es sich schon an. Und so langsam vermisse ich das alltägliche Chaos auch etwas. Da tut Ablenkung wirklich gut, wie z.B. in der Küche rumrödeln und Kekse machen. Ich persönlich finde es ziemlich entspannend, aus dem Keksteig kleine Kugeln zu formen. Lange backen müssen sie auch nicht, so dass man ganz fix probieren kann – perfekt. Daher geht’s nun auch schon zum Rezept:

Rezept für ca. 40 Kekse

  • 2 Eier
  • 4 Beutel Earl Grey Tee (insgesamt 7g)
  • 150g kochendes / heißes Teewasser
  • 80g Zucker
  • 75g Butter
  • 150g weiße Kuvertüre
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 300g Mehl
  • 0,5 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • ca. 75g Puderzucker

Zunächst wird ein Earl Grey Sirup hergestellt: Dazu 2 Beutel Tee mit 150ml heißen Wasser aufgießen und ca. 5-10 Minuten ziehen lassen. Anschließend den Tee in einen Topf geben, 80g Zucker hinzufügen und ca. 15 Minuten zu einem Sirup einkochen. Den Sirup anschließend abkühlen lassen.

Butter bei niedriger Hitze in einem Topf schmelzen. Schokolade hacken und hinzufügen. Ebenfalls schmelzen lassen. Der Topf darf allerdings nicht zu heiß werden, sonst brennt die Schokolade an. Wer sicher gehen will, nutzt ein Wasserbad. Sind Butter und Schokolade geschmolzen, Topf von der Hitze nehmen. Vanilleextrakt hinzugeben.

Eier hell und schaumig aufschlagen. Den Earl Grey Sirup hinzufügen und weiter schlagen. Die Butter-Schokoladen-Mischung nach und nach hinzugeben und gut verrühren. Die restlichen trockenen Zutaten – bis auf den Puderzucker – miteinander mischen und unterheben. Dafür auch die restlichen zwei Teebeutel aufschneiden und das Pulver mit zum Teig geben. Den Teig abdecken und ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank holen. Den Puderzucker in eine flache Schale oder einen Teller sieben. Mit einem Teelöffel Teigportionen abstechen und jeweils mit den Händen zu einer Kugel formen. Die Kugeln im Puderzucker wälzen. Anschließend (mit Abstand) auf ein Backblech legen. Je nach Kugelgröße ca. 12 Minuten backen. Danach abkühlen lassen.

Wie sieht es außer Backen und von zu Hause arbeiten aus? Nun ja – malen wäre eine Option. Ich habe vorgestern zwei neue Hintergründe angemalt – wie schön, dass so eine Holzplatte zwei Seiten hat. Das Wetter war so super, dass ich die Malaktion auf die Terrasse verlegen konnte. Ein Traum. So gerne würde ich auch noch ein wenig mehr in Garten herumspringen. Doch durch die geplanten Umbauarbeiten, macht es einfach wenig Sinn, Dinge zu pflanzen und zu versuchen zu gestalten. Denn dies müsste alles nochmal geändert werden. Aber malen auf der Terrasse ist ja schonmal ein Anfang.

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