Kaiserschmarrn mit Erdbeer-Rhabarber Kompott

Ausprobiert – für gut befunden – Zettel mit Rezeptnotizen verlegt. Das ist mein glamouröses Leben als Foodblogger. Nach einer ausgiebigen Suchaktion ist der Zettel nun aber wieder aufgetaucht. Also Pfanne raus, Eier getrennt und los geht’s. Kaiserschmarrn sollte es viel öfters geben. Natürlich verbinde ich mit Kaiserschmarrn – wie wohl die meisten – Urlaub in den Bergen und eine große Portion Apfelmus direkt dazu. Apfel und eventuell Rosinen (über Rosinen können wir ein anderes Mal streiten…) erinnern mich jedoch immer schnell an Winter. Oder zumindest Herbst. Nun ist es aber Sommer. Doch nach einigen schönen Wochen, ist nun perfektes Ich-mach-Kaiserschmarrn-Schmuddelwetter. Und weil Sommer ist, gibt’s dazu Erdbeer-Rhabarber Kompott. Und eine Runde Knuspermandeln gebe ich auch noch aus. Das Rezept reicht locker für drei. Es ist erstaunlich, wie pappsatt so ein Portiönchen Kaiserchmarrn macht. Beste Wahl für ein heißhungriges Mittagessen an einem schmuddeligen Sommertag ; )

Rezept für 2 – 3 Portionen

  • Kaiserschmarrn
  • 4 Eier
  • 40g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 250g Milch
  • 125g Mehl
  • Prise Salz
  • 75g Sprudelwasser
  • Butter zum Backen, ca. 45g
  • Kompott & Mandeln
  • 150g Erdbeeren
  • 150g Rhabarber
  • 3 EL gehobelte Mandeln
  • 2 EL Zucker
  • 1 Spritzer Zitrone
  • 5 EL Wasser
  • 1 EL Stärke (gestrichen)

Die gehobelten Mandeln mit einem EL Zucker in einer Pfanne anrösten und leicht karamellisieren lassen. Dann auf einen Teller geben und abkühlen lassen.

Für das Kompott die Erdbeeren und den Rhabarber in Stücke schneiden. Den Rhabarber in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze weich kochen. Anschließend die Erdbeerstücke, Zitrone und 1 EL Zucker hinzugeben. Wasser und Stärke glatt rühren und zu den Früchten geben. Alles aufkochen, so dass das Kompott eindickt. Danach abkühlen lassen oder auf der Herdplatte lauwarm halten.

Für den Kaiserschmarrn die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen. Eigelb, beide Zucker und Salz miteinander schaumig schlagen. Nach und nach Milch und Mehl unterheben. Die beiden dabei abwechseln. Jede Portion nur kurz unterrühren. Das Wasser ebenfalls untermischen. Zuletzt den Eischnee unterheben – nicht mit dem Mixer, sondern per Hand mit einem Spatel.

Je nach Pfannengröße entscheiden, wie viele Portionen gebacken werden sollen. Z.B. die Hälfte der Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Eine mittlere Hitze einstellen. Die Hälfte des Teiges in die Pfanne geben und diesen ca. 5 Minuten backen. Mit einem Pfannenwender die Unterseite prüfen. Ist diese goldbraun, den Teig vierteln und die jeweiligen Stücke umdrehen und ca. 2 – 3 Minuten weiter backen. Den Teig in Stücke reißen und fertig backen. Mit der anderen Hälfte des Teiges genauso verfahren. Mit Kompott, Mandeln und Puderzucker servieren.

Eigentlich könnte man sagen, dass dieses Rezept der erste offizielle Auftrag ist. Es kommt nämlich auf Bestellung – damit Johanna keine Fertigprodukte mehr benutzen muss. There you go ; )
Super lecker ist es so oder so. Außerdem kann man Kompott eigentlich aus jeglichen übrig gebliebenen Früchten herstellen – Pfirsich stelle ich mir z.B. auch ziemlich gut vor. Oder doch Rosinen? Egal, Hauptsache Kaiserschmarrn – Schmuddelwetter bleib doch noch ein bisschen.

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