Brombeer-Amaretto Marmelade mit klassischen Scones

Geschafft! Ich habe mich in den Urlaub gerettet! Daher kann ich hier nun endlich meine Lieblingsmarmelade präsentieren. Und gleich dazu gibt’s dann noch ein Rezept für klassische Scones. Damit ist das Frühstück oder die Tea-Time am Wochenende einfach perfekt.
Die Marmelade hat meine Oma immer gemacht. Na gut, vielleicht war da damals gar kein Amaretto drin. Aber es gab unter dem Balkon meiner Oma immer riesige Brombeersträucher. Dort haben wir eimerweise Brombeeren gepflückt und dann hat Oma Marmelade gekocht und frisches Brot gebacken. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als dieses frische Brot noch lauwarm mit Marmelade zu bestreichen und zu futtern. Perfekte Kindheitserinnerungen ; )
Noch heute ist dies meine absolute Lieblingsmarmelade – ausschließlich selbst gemacht. Einen Brombeerstrauch haben wir inzwischen auch im Garten. Bis der so groß wie Omas wird, muss er sich allerdings noch ein bisschen anstrengen.
Perfekt dazu finde ich Scones. Diese sind von sich aus nicht so süß, lassen sich also perfekt kombinieren. Klassische englische Scones isst man mit Marmelade und „Clotted Cream“. Die gibt es hier in Deutschland allerdings nicht zu kaufen. Ich habe einmal gelesen, dass geschlagene Sahne und Mascarpone dem Ganzen wohl sehr nahe kommen. Bei mir gibt es als Alternative eine Joghurt-Creme. Viel Spaß beim Ausprobieren

Rezept für 8 Scones / 3 Gläser Marmelade

  • Brombeer-Amaretto Marmelade
  • 475g Brombeeren
  • 145g Amaretto
  • 280g Gelierzucker 3:1
  • Scones
  • 230g Mehl + weiteres Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 70g kalte Butter
  • 2 EL Puderzucker
  • 115g Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 Ei zum Bestreichen
  • Joghurt-Creme
  • 200g griechischer Joghurt (5%)
  • 100g Schmand
  • 50g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt

Die Marmelade: Brombeeren und Gelierzucker in einen Topf geben, mischen und ca. 15 Minuten stehen lassen. Anschließend auf niedriger Hitze erwärmen. Die Brombeeren weich werden lassen, ohne die Mischung zu kochen. Amaretto hinzufügen und alles (wie auf Packung des Gelierzuckers beschrieben) 3 Minuten (nicht länger!) sprudelnd aufkochen. Die Mischung kurz mit dem Pürierstab pürieren – je nach gewünschter Größe der Fruchtstücke. Anschließend die Marmelade in Gläser abfüllen. Diese randvoll füllen, mit dem Deckel verschließen und 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen. Danach umdrehen und abkühlen lassen.

Die Scones: Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Milch in einem Topf lauwarm erwärmen und den Vanilleextrakt hinzugeben. Mehl, Backpulver und Salz gut miteinander vermischen. Die Butter in Stückchen hinzufügen und mit den Fingerspitzen vermengen, bis die Mischung fein und krümelig aussieht. Den Puderzucker unterheben. Ein Backblech in den Ofen schieben und heiß werden lassen. Die Milch über die Mehlmischung geben und mit einer Gabel verrühren. Die Mischung ist eher feucht und klebrig. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf geben. Teig auch von oben mit Mehl bestäuben. Den Teig mit den Händen einige Male falten und wieder platter drücken. Schließlich einen ca. 4cm hohen Kreis formen. Mit einem kleinen Dessertring (ca. 4-5cm) oder einem anderen geeigneten Gegenstand Kreise abstechen. Restlichen Teig wieder verkneten und weitere Kreise abstechen. Das Ei bzw. einen Teil des Eis verschlagen und die Scones damit bepinseln. Die Scones auf dem heißen Blech platzieren und ca. 10 Minuten backen.

Die Joghurt-Creme: Alle Zutaten gut miteinander verrühren. Den Puderzucker vorher sieben.

Die Scones genießen: Sie werden halbiert und sehr großzügig mit Creme und Marmelade bestrichen ; )

Da es nun das Grundrezept für Scones gibt, kann ich im Urlaub ein bisschen herumexperimentieren. Da freue ich mich schon drauf. Die Marmelade wird übrigens immer fürs Wochenende gehütet. „Kostbare“ Leckereien dürfen nicht morgens um 6:30 im Halbschlaf verschlungen werden. Haha, ja, ich meine das ernst. Nächste Woche wird es auf meinem Instagram übrigens mein erstes Gewinnspiel geben. Schaut doch mal bei mir vorbei ; )

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.