Schoko-Karamell Cookies

Cookies machen alles besser. Diese auf jeden Fall. Was kann bei Schokostückchen und Karamell schon schiefgehen? Nicht viel, oder? Die Mischung für den Teig rührt ihr schnell zusammen. Das Karamell wird flugs geschnippelt und kommt mit der Schokolade dazu. Eine Wartezeit für den Kühlschrank brauchen wir nicht. Und schon kommen die Cookies aufs Blech und können ganz bald gefuttert werden.

Die Cookies sind ein kleines Experiment gewesen, das ich durchaus als gelungen bezeichnen würde. Ich fand sie super lecker und wollte gerne ein Rezept haben, das schnell geht und eben keine Wartezeit beinhaltet.
Zugegebenermaßen wiesen die Cookies ein paar „Schönheitsmakel“ auf, wenn das Karamell am Rand eher zerlaufen war. Um dies zu vermeiden, könnt ihr den Teig auf das Blech geben und versuchen die Karamell-Stückchen nur oben und eher mittig zu platzieren. Oder ihr mischt alles, wie ich, und schneidet nach dem Backen zu sehr verlaufene Stückchen einfach ab. Option drei: Wir geben uns mit unperfekten, aber oberleckeren Cookies zufrieden. 😉

Rezept für ca. 12 – 14 Cookies

  • 100g Butter
  • 65g brauner Zucker
  • 80g Zucker
  • 1 Ei
  • 140g Mehl
  • 10g Stärke
  • 1 Msp. Backpulver
  • Prise Salz
  • 75g Schoko-Chunks (Zartbitter) + 25g optional
  • 115g weiche Karamell-Bonbons

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Butter bei niedriger Hitze in einem Topf schmelzen lassen. Kurz mit den beiden Zuckersorten verrühren. Das Ei hinzufügen und unterrühren. Die trockenen Zutaten (Mehl, Stärke, Backpulver, Salz) mischen und ebenfalls hinzufügen. Karamell-Bonbons in kleinere Stücke schneiden. Karamell und Schoko-Chunks unterheben. Zwei Bleche mit Backpapier vorbereiten.

Ca. 1,5 EL Teig pro Cookie auf das Blech geben. Hierfür kann man sehr gut einen Eisportionierer benutzen. Viel Abstand zwischen den Cookies lassen, da sie beim Backen zerlaufen werden (und auch sollen).

Die Cookies ca. 13 Minuten backen. Bräunung im Blick behalten.
Für einen „schöneren Look“ könnt ihr direkt nach dem Backen die übrigen (optionalen) Schoko-Chunks vorsichtig in die noch weichen Cookies drücken. (Passt auf eure Finger auf!) Die Cookies nun abkühlen lassen.

Ich habe für meine Cookies weiche Karamell-Bonbons von Werther’s benutzt („Soft Caramel“). Die treffen einfach meinen Geschmack. Ihr könnt aber sicherlich auch andere probieren. Am besten startet ihr eine Testreihe. Dann könnt ihr aus wissenschaftlichen Gründen direkt mehrere Portionen Cookies backen. 😉

2 Kommentare

  1. An diesem Wochenende weigere ich mich, an den Schreibtisch zu gehen und was macht frau mit der gewonnen (Frei-)Zeit? Genau! Bei Culirena reinschauen, was mich sich denn Leckeres auf die Hüften packen kann. 😇
    Für die Cookies hatte ich alle Zutaten im Haus – fast. Denn mit Karamell-Bonbons kann ich im Hausbestand nicht aufwarten.😊 Da ich aber ohnehin einen Karamellaufstrich in der Frühstücksschublade hatte, der unbedingt weg musste, wurden diese Cookies unfreiwillig zur Resteverwertung verwendet. Ich entschuldige mich für die Zweckentfremdung. 🙏🏼
    Lange Rede, kurzer Sinn: Sie schmecken absolut genial, sind bei mir aber eher eine Schoko-Karamell-Masse geworden, da alles irgendwie ver-/zerlaufen ist. Beim nächsten Mal besorge ich mir die Bonbons. Es reizt mich aber die Idee, „Snicker-“Cookies daraus zu machen und anstatt Schoko-Chunks, gehackte Erdnüsse oben drauf zu packen. Oder weiße Schokolade. Oder getrocknete Himbeeren. Oder M&Ms statt Chunks mit rein…oder…oder…oder 😋

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.