Blutorangen-Granatapfel Tartelettes

Blutorangen sind gute-Laune-Macher. Sie stecken voller Vitamin-C, sehen wunderhübsch aus und schmecken einfach lecker. Ich habe mich jetzt im Januar schon richtig ausgetobt und viele neue Rezepte mit Blutorange kreiert. Da ich euch aber nicht ausschließlich mit Blutorangen nerven will, werde ich versuchen diese mit anderen Rezepten abzuwechseln. Vielleicht bleibt ja noch das ein oder andere Rezept für nächstes Jahr übrig.

Heute gibt’s diese schicken Blutorangen-Granatapfel Tartelettes. Sie bestehen aus einem Mürbteig, einem Curd aus frisch gepresstem Blutorangen- und Granatapfelsaft sowie einer hübsch abgeflämmten Meringe-Haube.

Das Rezept gibt’s unter dem nächsten Bild. Ich verrate euch aber hier schonmal, welche Methode ich für das Auspressen des Granatapfels genutzt habe, ohne dass ich meine Küche rot eingefärbt habe:
Zunächst einmal schneide ich den Deckel des Granatapfels ab und schneide den Granatapfel in ca. 5 – 6 Spalten. Ich fülle eine Schüssel mit Wasser und tauche den Granatapfel unter. Unter Wasser pule ich dann die Kerne hinaus. Da kann nichts spritzen. Die Kerne gehen unter. Die weißen Häutchen sammeln sich oben und können einfach abgenommen werden. Anschließend gieße ich das Wasser ab. Die Kerne habe ich nun im Mixer kurz anpüriert und dann in ein Haarsieb gegeben und den Saft aufgefangen. Taddaaa – frisch gepresster 100%iger Granatapfelsaft.

Rezept für 7 Tartelettes

  • Böden
  • 100g Butter
  • 2 Eigelb
  • 185g Mehl
  • 75g Puderzucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • Prise Salz
  • Füllung
  • 135g frisch gepresster Blutorangensaft (ca. 1 – 1,5 Blutorangen)
  • 40g frisch gepresster Granatapfelsaft (ca. 1 Granatapfel)
  • 2 Eier
  • 1,5 Blätter Gelatine
  • 125g Butter
  • 80g Zucker
  • Meringue
  • 2 Eiweiß
  • 25g Wasser
  • 100g Zucker

Für die Böden alle Zutaten kurz miteinander verkneten, aus dem Teig eine Scheibe formen und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend herausnehmen, ausrollen, ausstechen und in die Backförmchen geben. Das Blech samt Backförmchen mit Teig eine Stunde einfrieren. Danach den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Tartelette-Böden ca. 18 Minuten backen (Backofen und Grad der Bräune überprüfen). Auskühlen lassen.

Blutorange(n) sowie Granatapfel für die benötigten Mengen Saft auspressen. Diesen durch ein Sieb abseihen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen lassen. Fruchtsaft mit Zucker und Eiern in einen Topf geben. Die Masse erhitzen. Dabei sollte diese eindicken. Sie darf jedoch nicht kochen. 82°C dürfen nicht überschritten werden. Ist das Curd eingedickt, Gelatine sowie Butter hinzufügen und einrühren. Die Mischung auf die Tartelettes verteilen und glatt streichen. Ca. 2 – 3 Stunden kühl stellen.

Für die Meringue Wasser und Zucker in einen Topf geben und erhitzen. Währenddessen das Eiweiß steif schlagen. Den Zucker im Topf weiter erhitzen, bis er 116°C erreicht hat. Den heißen Zuckersirup in einem dünnen Strahl zur Eiweißmasse gießen und weiter schlagen, bis sie sich wieder abgekühlt hat (ca. 5-10 Minuten). Einen Spritzbeutel mit St. Honoré Tülle ausstatten. Die Meringue anschließend in den Spritzbeutel füllen und auf die Füllung der Tartelettes spritzen. Mit einem Küchenbrenner leicht anbräunen.

Nach Belieben dekorieren z.B. mit Orangenstücken und Granatapfelkernen.

Was darf es denn außer Blutorange sein? Ich habe letzte Woche vegane Pancakes ausprobiert, die super lecker waren. Die werden auf jeden Fall noch passend zum #veganuary den Weg auf den Blog finden. Außerdem gab es gestern ein passendes Tartelette zum Valentinstag bei uns – Geschmackstest bestanden. Darauf dürfte ihr euch Ende Januar oder Anfang Februar freuen. Im Februar geht dann bei uns die „Geburtstagssaison“ los. Das heißt, es kommen ganz viele Torten. Jippie! Ich habe schon wieder zu viele Ideen und zu wenig Zeit. Schnell wieder in die Küche ; )

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