Tiramisu-Eis ohne Eismaschine

Sommer – wir brauchen Eis! Und ich habe Eis im Gepäck. Na ja, zumindest ein Eis-Rezept. Ich habe einen Dessert-Klassiker in ein köstliches, selbstgemachtes Eis verwandelt. Und dieser Klassiker ist wirklich einer der absoluten Favoriten auf jeder Dessertkarte. Natürlich geht es um Tiramisu. Egal ob im Restaurant, bei Familienfeiern oder als Mitbringsel für ein Buffet – meistens bleibt am Ende kaum etwas übrig. Die Kombination aus Kaffee, Mascarpone und Kakao ist einfach unschlagbar.

Dieses Tiramisu-Eis vereint die typischen Aromen des Klassikers mit der Cremigkeit von selbstgemachtem Eis: eine feine Mascarponebasis, kräftiger Espresso, ein Hauch Kahlúa und hübsche Kaffee-Wirbel, die sich durch die gesamte Eismasse ziehen. Vor dem Servieren noch etwas Kakao darüber sieben – und die Ähnlichkeit zum Original ist kaum zu übersehen.

Besonders schön ist außerdem, dass ihr für dieses Rezept keine Eismaschine benötigt. Die Eismasse wird vorbereitet, in die Form gefüllt und darf anschließend ganz entspannt im Tiefkühler fest werden. Das macht das Rezept auch dann unkompliziert, wenn ihr bisher noch kein selbstgemachtes Eis ausprobiert habt.

Vor dem Servieren sorgt etwas Kakao für das typische Tiramisu-Finish. Und wer das Dessertgefühl komplett machen möchte, serviert ein paar Löffelbiskuits dazu. Ein Eis, das wunderbar vorbereitet werden kann und garantiert alle begeistert, die Tiramisu lieben. Cremig, aromatisch und genau das Richtige für warme Sommertage.

Rezept für eine 1,5L Form

  • 125g gesüßte Kondensmilch
  • 500g + 125g Mascarpone
  • 40g Kahlúa (Kaffeelikör)
  • 1 (40g) Espresso / starker Kaffee – abgekühlt
  • 10g Kakao
  • 120g Sahne
  • 150g Zucker
  • 10g Kokosblütenzucker
  • 4 Eigelbe

500g Mascarpone mit der Sahne und 20g Kahlúa aufschlagen und anschließend im Kühlschrank zwischenlagern.

Für die Kaffee-Creme: 125 Mascarpone glattrühren. Restlichen Kahlúa (20g), Kaffee und gesüßte Kondensmilch nach und nach unterrühren. Den Kakao ebenfalls dazugeben und alles zu einer einheitlichen Masse vermengen. Beiseite stellen.

Zucker, Kokosblütenzucker und Eigelbe in eine hitzebeständige Metallschüssel geben und über ein Wasserbad mit leicht köchelndem Wasser setzen. Die Mischung unter ständigem Rühren erhitzen, bis sie deutlich heller wird und deutlich andickt. Anschließend die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Masse noch einige Minuten weiterrühren, damit sie etwas abkühlen kann.

Die gekühlte Mascarpone-Sahne-Mischung aus dem Kühlschrank nehmen. Zunächst ein bis zwei Esslöffel davon mit einem Schneebesen unter die Eiermasse rühren. Anschließend die restliche Creme nach und nach in mehreren kleinen Portionen vorsichtig unterheben, bis eine luftige und gleichmäßige Eismasse entstanden ist.

Etwa drei Viertel der Eismasse in die Form füllen. Die Hälfte der vorbereiteten Kaffee-Creme in Streifen darüber verteilen. Die restliche Eismasse darauf geben und glattstreichen. Zum Schluss die übrige Kaffee-Creme ebenfalls in Streifen darauf verteilen. Mit einer Gabel vorsichtig von oben nach unten durch die Masse ziehen, sodass Wirbel entstehen. Das Eis mehrere Stunden – am besten über Nacht – einfrieren, ohne es zwischendurch umzurühren.

Das Eis genießen. Für echtes Tiramisu-Feeling vor dem Servieren noch Kakao über das Eis sieben. Auch Löffelbiskuits schmecken dazu perfekt.

Tipps:

  • Verwendet einen kräftigen Espresso. Da Kälte Aromen etwas abschwächt, darf der Kaffee ruhig intensiv schmecken. So kommt das typische Tiramisu-Aroma auch im gefrorenen Zustand wunderbar zur Geltung.
  • Die Cremes langsam zusammenführen. Achtet darauf, wirklich nur kleine Mengen der kalten Mascarpone-Sahne-Creme unter die noch leicht warme Eiermasse zu ziehen. Werden große Mengen mit unterschiedlicher Temperatur zu schnell vermischt, kann die Creme gerinnen.
  • Das Eis lässt sich hervorragend vorbereiten. Gut abgedeckt hält es sich problemlos etwa zwei Wochen im Tiefkühler und ist damit perfekt, wenn Gäste angekündigt sind oder spontan Lust auf ein besonderes Dessert aufkommt.
  • Das Eis etwa 10–15 Minuten vor dem Servieren aus dem Tiefkühler nehmen. Dadurch wird es etwas weicher und lässt sich deutlich leichter portionieren.

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