Pistazien-Himbeer-Ostertorte

Ist der Osterzopf gebacken? Sind die Eier schon versteckt? Nein? Na gut. Eine dicke Woche ist ja noch Zeit. Aber man könnte ja nun langsam mal entscheiden, was es zu Ostern sein darf. Ich entscheide das meist eher kurzfristig, aber natürlich habe ich ein paar Ideen im Gepäck. Unter dem Tag Ostern (unten bei den Stichwörtern klicken, oder in die Suchleiste eingeben) findet ihr viele leckere Ideen für Ostern oder alle anderen Tagen, an denen ihr eben Lust auf Törtchen, Torte oder Kuchen habt.

Kommen wir also zum heutigen Star – der Pistazien-Himbeer-Torte. Sie besteht aus einfachen Böden mit Vanillenote, einer Himbeer-Sahne Mousse, einer herrlich samtigen Pistaziencreme und meinem neuen Liebling – einer Pistazienbuttercreme. Ich bin ja allgemein kein riesen Fan von Buttercreme, aber diese hier ist Hammer!! Dazu noch die unglaublich leckere Pistaziencreme und die Himbeere, die für die fruchtige Note sorgt.

Mein Vorschlag ist, die Arbeitsschritte auf zwei Tage aufzuteilen. Tag eins für Böden und Füllung, Tag zwei für die Buttercreme und die Deko.
Die Böden für die Torte habe ich in drei separaten Formen gebacken. Solltet ihr nur eine Backform nutzen, könnt ihr die Böden auch nacheinander backen. Die Mengen der Zutatenliste lassen sich leicht durch drei teilen.

Für das Stapeln der Torte muss man ein bisschen auf die Konsistenzen der Cremes achten. Sie sollten zu gelieren beginnen, sollten aber noch nicht komplett fest sein, um sie verstreichen zu können. Lest euch am besten das Rezept einmal ganz durch, um euch einen Überblick über die Schritte zu verschaffen.

Rezept für eine Ø18cm Torte

  • Tortenböden
  • 6 Eier
  • 270g Zucker
  • 30g Vanillezucker
  • 270g Öl
  • 300g Mehl
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Prise Salz
  • 300g Milch
  • Pistaziencreme
  • 80g ungesüßtes Pistazienmus
  • 75g Milch
  • 120g + 75g Sahne
  • 20g Zucker
  • 50g weiße Kuvertüre
  • 3 Blätter Gelatine
  • Himbeercreme
  • 140g TK Himbeeren
  • 60g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 4 Blätter Gelatine
  • 200g Sahne
  • Pistazienbuttercreme
  • 3 Eiweiß
  • 180g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 250g Butter, zimmerwarm
  • 100g ungesüßtes Pistazienmus

Böden backen: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier mit Zucker (beide Sorten) ca. 3 Minuten hell und schaumig schlagen. Das Öl hinzugeben und weiter schlagen. Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver und eine Prise Salz mischen und sieben. Abwechselnd mit der Milch unter den Teig heben. Vorsichtig unterheben. Den Teig in die gefetteten Formen geben und ca. 35 Minuten backen (Stäbchenprobe durchführen). Den Teig 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herauslösen und vollständig auskühlen lassen.

Die Pistaziencreme zubereiten: Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen lassen. Die Kuvertüre fein hacken und in eine Schüssel geben. Milch, 75g Sahne und Zucker in einem Topf erhitzen, bis der Zucker aufgelöst ist. Die Gelatine in der heißen Flüssigkeit auflösen. Die heiße Mischung über die Kuvertüre gießen. Kurz warten und verrühren. Anschließend das Pistazienmus hinzufügen. Alles zusammen pürieren und etwas abkühlen lassen. Wenn die Masse beginnt zu gelieren, restliche Sahne fast steif schlagen und in drei Portionen unterheben.
Einen Tortenring um einen Boden stellen und die Pistaziencreme darauf verteilen. Kühl stellen. Die Creme so fest werden lassen, dass der nächste Tortenboden nicht einsinkt, wenn er aufgelegt wird.

Für die Himbeercreme die Himbeeren auftauen lassen und pürieren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen lassen. Himbeerpüree mit Zucker und Eigelb erhitzen. Dabei auf keinen Fall kochen! Die Mischung unter Rühren auf ca. 80°C erhitzen. Anschließend vom Herd nehmen und die Gelatine einrühren. Abkühlen lassen und wenn die Masse beginnt zu gelieren, Sahne steif schlagen und in drei Portionen unterheben.
Einen Tortenboden auf die Pistaziencreme auflegen. Die Himbeercreme darauf verteilen und wieder kühl stellen. Kühl stellen. Auch hier die Creme so fest werden lassen, dass der letzte Tortenboden nicht einsinkt. Diesen als Deckel verkehrt herum auflegen.

Buttercreme: Eiweiß und Zucker in einer hitzebeständigen Schüssel verrühren. Die Schüssel über einem Topf mit köchelndem Wasser platzieren. Die Eiweiß-Mischung unter gelegentlichem Rühren auf ca. 70°C erhitzen. Die Schüssel vom Wasserbad entfernen. Das Eiweiß so lange schlagen, bis es abgekühlt ist (ca. 10 Minuten). Den Vanilleextrakt hinzugeben. Die Butter löffelweise unter Rühren hinzufügen. Anschließend das Pistazienmus nach und nach einrühren. Ist alles gut vermischt, die Buttercreme einige Minuten aufschlagen, bis sie geschmeidig ist. Die Buttercreme ggf. zusätzlich mit Lebensmittelfarbe färben.

Die Torte dünn mit Buttercreme einstreichen, um die Krümel zu binden. Ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Danach weitere Buttercreme auf Ränder und Deckel auftragen. Mit einer Palette oder einer großen Teigkarte glatt streichen. Erneut kalt stellen. Restliche Buttercreme in Häubchen aufspritzen. Nach Belieben dekorieren (die Kekse werden weiter unten erklärt).

Kekse & Royal Icing
Ihr habt noch nicht genug? Die Kekse sollen es auch noch sein? Kein Problem. Ein paar Plätzchen könnt ihr schnell aus nur drei Zutaten backen: 120g Mehl, 60g Zucker und 80g kalte Butter in kleinen Stückchen zügig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend ausrollen, Kekse ausstechen und diese ca. 10 Minuten bei 175°C Ober-/Unterhitze backen und danach abkühlen lassen.
Für das Royal Icing ein Eiweiß steif schlagen. 250g Puderzucker darüber sieben und unterrühren (die Menge ist zu groß, ihr könnt auch versuchen nur ein halbes Eiweiß zu verwenden). Danach esslöffelweise Wasser oder Zitronensaft einrühren, bis die Masse flüssig genug zum Verteilen auf den Keksen ist (aber nicht zu flüssig, dass alles zerläuft: also vorsichtig bei der Zugabe der Flüssigkeit). Portionen abnehmen und nach Belieben mit Lebensmittelfarbe einfärben (Gel- oder Pulverfarbe). Nun könnt ihr Muster auf die Kekse aufspritzen. Dabei tut es auch ein Gefrierbeutel mit kleinem Loch anstelle eines Spritzbeutels. Die Kekse brauchen nicht perfekt werden. Siehe Fotos ; )

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.