Veganer Apfel-Brownie-Kuchen

Januar – Monat der guten Vorsätze. Ich habe gute und schlechte Nachrichten für euch. Die schlechten: wer im Januar auf Zucker, Schokolade und Co. verzichten wollte, ist bei diesem Rezept nicht richtig (ihr werdet auf dem Blog aber andere, geeignete Rezepte finden). Die guten Nachrichten: Wer im Januar, oder vielleicht auch länger, auf tierische Produkte verzichten möchte, der ist hier goldrichtig. Selbst wenn man die vegane Ernährungsweise nicht zu 100% oder für einen längeren Zeitraum in den Alltag integrieren möchte, bietet sich der Januar unter dem Motto #veganuary dazu an, diese eine Zeit lang auszuprobieren, oder einfach neue Rezepte kennenzulernen, die die übliche Rezeptsammlung ergänzen können.

Der heutige Kuchen ist ein richtiger Knaller – so saftig und schokoladig. Auch ohne veganen Januar würde ich ihn nicht anders backen. Er besteht aus einem leckeren Schokoboden bzw. einer tollen Kruste. Der Teig im Inneren könnte nicht saftiger sein – daher nenne ich ihn „Brownie-Kuchen“. Für mich darf ein Brownie auf keinen Fall trocken sein, sondern muss richtig „feucht“ und schokoladig sein. Genau so schmeckt auch der Kuchen. Zudem haben sich köstliche Apfelstückchen im Schokoteig versteckt. Weitere Apfelspalten machen es sich auf dem Kuchen bequem. Einfach ein super leckerer Apfel-Schokokuchen – mit Suchtgarantie.

Das Rezept ist für eine kleine Springform (Ø20cm) gedacht. Für andere Größen bitte die Mengen anpassen. Die Herstellung ist ganz leicht und wird im Rezept erklärt. Solltet ihr diesen Januar – oder sonst irgendwann – mal ein veganes Backrezept ausprobieren wollen, kann ich euch diesen Kuchen nur ans Herz legen. Ich freue mich jetzt schon darauf, die Reste zu verputzen.

Rezept für eine Ø20cm Springform

  • Boden / Kruste
  • 85g vegane Butter
  • 60g Zucker
  • 160g Mehl
  • 30g Kakao
  • Teig
  • 2 große Äpfel (ca. 550 – 600g)
  • 10g Eiersatz aus Süßlupinenmehl
  • 100g Sprudelwasser
  • 65g vegane Butter
  • 100g Zucker
  • 100g Apfelmus
  • 120g Mehl
  • 25g Kakao
  • 1,5 TL Backpulver
  • Prise Salz

Eine Backform mit Backpapier auslegen. Die vegane Butter bei geringer Hitze schmelzen. Alle Zutaten für den Schokoboden miteinander verkneten. Den Teig nach und nach in die Springform geben und dabei mit den Händen Boden und Ränder formen und gut andrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Form nun ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. In dieser Zeit die Füllung vorbereiten und den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Nun aus einem Apfel (oder etwas weniger) Spalten schneiden. Den Rest des Apfels würfeln.
Den Eiersatz mit dem Sprudelwasser anrühren und 5 Minuten stehen lassen (oder je nach Packungsangabe zubereiten).
Die vegane Butter mit dem Zucker ca. 2 Minuten cremig rühren. Dann Apfelmus sowie Eiersatz einrühren. Mehl, Kakao, Backpulver und Salz mischen und in 2 Portionen kurz unterheben und kurz rühren. Zuletzt die Apfelstückchen unterheben. Den Teig auf den Schokoboden geben, der bereits in der Springform ist. Etwas glatt streichen. Die Apfelspalten nun auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen ca. 75 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen. Mit einem Messer vorsichtig zwischen Kruste und Springformrand entlangfahren. Springformrand lösen und den Kuchen weiter abkühlen lassen.

Habt ihr Lust auf weitere vegane Rezepte? Meine Lieblinge wären vegane Pancakes. Super einfach gemacht – geschmacklich kein Unterschied zur „normalen“ Variante. Richtig gut funktionieren auch vegane Zimtschnecken. Im Beitrag findet ihr den Link zu einem Rezept, das ich letztes Jahr für Ikea kreieren durfte. Und nicht fehlen darf mein heiß geliebtes Bananenbrot. Hier in der Version mit Blaubeeren. Ebenfalls vegan, richtig saftig und bereits zum Frühstück perfekt.

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